Oder gleich loslesen:

Warum ich nie wieder netzwerken werde.

Über das Gefühl, wenn man seine eigene Visitenkarte in fremden Hemdtaschen verschwinden sieht.

Wenn ich „netzwerken“ soll, werde ich komisch.

Dann verhaspele ich mich oder mir fällt plötzlich nichts ein, was ich sagen könnte, oder ich verschluck mich an einem Kirschtomätchen und möchte eigentlich nur ganz schnell nach Hause und habe überhaupt kein Interesse an weiteren Visitenkarten und Vorstellungsrunden.

Wenn ich dagegen „neue Menschen kennenlerne“, fühle ich mich ganz wohl.

Ich erfahre, was für Entscheidungen jemand in seinem Leben getroffen hat, die ihn an den Punkt gebracht haben, an dem er heute ist. Ich höre, was für Sorgen jemand in Bezug auf seine…

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Liebste Fragen

Neue Fragen, und neue Antworten: Diese Fragen wurden mir gestellt von Danja (danke!), die hier über Ayurveda + Yoga schreibt, als Teil des sogenannten Liebster-Awards:

Was ist dein „Drive“ zu bloggen? Welche Leidenschaft steht dahinter?

I want to show up.

Ich bin kein Freund von leidenschaftsgetriebenem Denken, dieser ganzen mach-was-du-liebst-dann-wird-alles-gut-Schiene.…

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Konferenz zur Förderung einer seltenen Spezies

Dieses Wochenende war ich in Berlin auf einer Tagung der bundesweiten Gründerinnenagentur (bga), einer Art Thinktank für die Förderung von Gründerinnen. Unter anderem koordiniert die bga ein großes Netz von Beratungsstellen und sammelt harte Daten und Fakten zur aktuellen Situation von weiblichen Selbständigen.

Deine Bubbel existiert nicht

Dieses Zahlenmaterial ist überwiegend recht aufrüttelnd. Natürlich ist mir klar, dass mein Umfeld (das zu gefühlten 80 % aus Selbständigen besteht) nicht repräsentativ…

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Was deine Kunden wirklich von dir wollen.

Ein Brief speziell für die Coaches und Lehrer, die sich manchmal fragen, was genau sie ihren Klienten und Schülern eigentlich geben.

Ich werde demnächst meine Gedichte lesen. Also IN EINEM ÖFFENTLICHEN RAUM.

Nein, ich sage nicht, wann genau, denn ich will gar nicht, dass da wirklich jemand kommt. Ja, ich weiß, wie albern das ist.

Zur Vorbereitung dieser Lesung habe ich mich mit einem Schauspieler-Freund getroffen, damit er mir hilft, das irgendwie anzugehen. Damit ich vielleicht sogar so etwas wie eine Taktik entwickle, mit der ich auf das Podest gehen kann. Ohne Taktik fühle ich mich nämlich immer nackt.

Dieser Freund ist ein gründlicher und guter Lehrer.

Er hat mir wunderbar praktische…

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Das Internet ist mein Dünger

Diese Fragen entstammen einer Blogparade der SPD. Wie andere Teilnehmerinnen auch, bin ich in keiner Partei, finde die Idee trotzdem gut und hätte auch geantwortet, wenn eine andere Partei diese Fragen gestellt hätte. Weil das schon ganz schön wichtige Fragen sind.

In einer digitalen Welt zu leben, bedeutet für mich …

Dass ich, völlig unabhängig davon, wer ich bin und…

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Eine Umarmung für die Selbermacher

Beim Renovieren unserer Werkstatt haben wir (mit viel Hilfe von ganz wunderbaren Menschen) alles selber gemacht, vom Abschleifen der Wände bis zum Verputzen und Streichen.

Irgendwann hat mir’s total gereicht. Die Hände rissig und dauertrocken, und immer gab’s noch etwas zu tun, und alles war wochenlang dreckig. An einem Abend, als wir schon ziemlich weit waren, habe ich noch die Fenster in meinem Raum geputzt, denn es sollte am nächsten Tag ja fotografiert werden. Das Fenster war voll mit klebriger Tapetenablöserschmiere und ich bekam es überhaupt nicht sauber, schleppte…

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Von der Freiheit und der Verantwortung

Wie schön: mein (ziemlich ausführliches) Superwork-Interview ist online!

Das Interview

Mit großem Dank an Alicia für unser tolles, ruhiges, gedankenanstoßendes Gespräch und nochmal an Markus für die schicken Portraits von mir und der neuen Werkstatt.

Und hier noch ein Mitbringsel

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Es darf auch einfach schön sein.

Denn: Schön ist schön. Ein Argument für unpopuläre Entscheidungen, wie z.B. die eigene Buchhaltung gern zu machen und das F-Buch gar nicht. (+ neue Atelierbilder!)

Das große Renovieren ist vorbei, und obwohl ich eigentlich gar nicht mehr daran geglaubt hatte, habe ich jetzt einen weitestgehend staubfreien und ordentlichen Arbeitsplatz.

So sah der Raum vor etwa drei Wochen aus:

So sieht er jetzt aus:

Ich finde diesen Raum, dieses Fenster, die Umgebung schön. Ich arbeite hier gut. Ich mag das.

Oh the power of these three words: Ich mag das.

Etwas zu mögen ist wichtig,…

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Umgezogen. Goldstückchen überall.

Wir haben ein großes Schaufenster und eine Ladentür, und ein Fenster auf die Straße. Was ein merklicher Unterschied ist zu dem ruhigen Hinterhof, in dem ich bisher meinen Arbeitsplatz hatte. Und ich sehe: dass Menschen neugierig sind.

Ich schreibe aus meiner neuen Werkstatt. Die wir nun gefunden und am Wochenende bezogen haben, und aus der heraus ich bereits arbeite, obwohl wir noch mitten im Renovieren sind.

Und das ist gleich das Erste, was mir dieser neue Raum lehrt: Ich brauche überhaupt nicht viel zum Arbeiten. Internet und Strom und eine freie Fläche, auf der ich meinen Rechner aufbauen kann, das reicht völlig. Damit habe ich gestern bereits eine Schnellstart-Website erstellt, zwischen nackten staubigen Wänden und stapelweise Umzugskartons und Häufen von Werkzeugen.

Was natürlich alles nicht…

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Was machen, wenn die Seite online ist?

Eins der vielen Dinge, die meine Schnellstarts so spannend machen, ist die Nähe, die sich an einem so intensiven gemeinsamen Tag ergibt. Ich bekomme viel direkter mit als früher, was jemanden vor und während einer Website-Erstellung wirklich bewegt. Und: was danach ist. Dieses große Kribbeln, die Arbeit und die Aufregung und dann der Moment: jetzt ist die Seite live. Online. Sichtbar. Bumm.

Klar bekommen meine Kunden von mir Anleitung und einen Leitfaden, wie es jetzt weitergeht. Wir erarbeiten zusammen nächste Schritte und planen das Nachtreffen, ich…

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