Was du wirklich brauchst, um als Selbständige erfolgreich zu sein

In dem täglichen Taumel um zu erstellende Websites und Online-Produkte, Datenschutz-Anpassungen, Suchmaschinenoptimierungen, Marketing-Herangehensweisen und das perfekte Newsletter-Tool gehen die wirklich wichtigen Dinge … manchmal etwas verloren.

Das sind die Tage, an denen wir von einem „hilfreichen“ Artikel zum nächsten hüpfen, am Abend erschöpft und voller Anregungen sind, aber nichts richtig angepackt oder umgesetzt haben. Das sind die Tage, an denen die Ideen und Fähigkeiten, die uns eigentlich wirklich weiterhelfen würden, zusammen mit unserem gesunden Menschverstand auf der Strecke bleiben.

Für diese Momente habe ich dir eine (unvollständige) Liste zusammengestellt von den Fähigkeiten und Ideen, an die ich mich selber immer wieder versuche zu erinnern. Die mir wirklich wichtig sind, und die mehr zu meinem Erfolg beitragen als eine neue App oder die fünfhundertste Idee für einen weiteren Online-Kurs.

Voilà: die Skills, die ich wirklich vertiefen möchte

(und von denen ich glaube, dass sie uns alle weiter bringen könnten!)

Der Klassiker: Prioritäten setzen können. 

Ein paar unoptimierte Stellen sind mir heilig, und ich will niemals funktionieren wie eine glatte, schnurrende, nichtstolpernde Maschine.

Gleichzeitig begreife ich immer mehr: Wenn es mir gut geht, wenn ich nicht auf einer Stelle verharre, habe ich meine Prioritäten im Griff. Dann weiß ich genau, was mir Geld und somit Zeit einbringt, was mir Zeit und Nerven raubt – und konzentriere mich auf die erste Kategorie.

(Weil das bei mir allerdings selten automatisch funktioniert, schaffe ich mir „Scheuklappen“, innerhalb derer ich nur die für mich wirklich wichtigen Sachen sehe. Das können Ordner in meinem E-Mail-Programm sein, in die nur die dringenden Mails kommen, oder Zeiten, die ich mir jeden Vormittag blocke, um an den Projekten zu arbeiten, die mir im Moment am meisten bedeuten.)

Online Werkzeuge nutzen und offline Werkzeuge nicht vergessen.

Zu verstehen, und zu unterscheiden, was du am besten auf digitalem Weg lernst, und was du besser über persönliche Unterstützung angehst, ist unheimlich wertvoll.

Zu verstehen, und zu unterscheiden, in welchem Maß Online Marketing sinnvoll für dich ist und was du schneller, organischer und zielführender über offline Angebote und Vertriebswege angehen könntest, ist noch wertvoller.

Dem Internet nicht alle Macht schenken.

Viel zu oft vergessen wir, dass das Internet zwar nützlich und toll ist und uns völlig umwälzt – aber es ist nur die halbe Wahrheit. Es steckt immer ein Leben dahinter, und das passiert nicht am Bildschirm, sondern wird mit Augen, Ohren, Nasen, Mündern, Händen und Füßen gestaltet und erfahren.

Eine tägliche Schreibpraxis entwickeln.

Weil dein Schreiben dabei flüssiger und routinierter wird, aber auch zur Reflektion. Schreiben erdet und verankert und macht Platz für Intuition, und davon können wir alle in unseren Unternehmen mehr gebrauchen.

Hier habe ich dir drei Tipps für das Entwickeln einer täglichen Schreibpraxis gesammelt.

Nicht nur Business-Lektüre lesen. 

Literatur ist auf so vielen Ebenen wertvoll. Du kannst aus deinem Bücherregal mehr über das Schreiben und das Leben (und damit über das Unternehmen) lernen als aus all den Blog-Artikeln, die du noch in deinem Browser offen hast.

Auf dem gleichen Ast:

Was offline für dich wahr ist, ist auch online wahr.

Was du im echten Leben weißt und verstehst, gilt für deine Website, deinen Blog, deinen Newsletter, jedes einzelne Social Media Profil.

Dich sichtbar und verletzlich zu zeigen, auch wenn du dich dabei sichtbar und verletzlich zeigst.

Das ist zugegebenermaßen mit der schwierigste Punkt – aber wenn du dich nicht zeigst, kannst du nicht gesehen werden. Und wenn du dich anders zeigst, als du eigentlich bist, wirst du anders gesehen, als du eigentlich bist.

Bewusst zu entscheiden, wie du wachsen willst.

In die Tiefe oder mäandernd oder erstmal ganz nach oben, stark und stramm oder ausholend und lose, schnell oder langsam. Denn du kannst, darfst und sollst deine Entwicklung steuern.

Wie Mary Schmich so schön schrieb: The race is long, and in the end, it’s only with yourself.



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