Weil man sich auf E-Mails auch freuen kann.

E-Mail ist meine liebste Art, digital zu kommunizieren. Mails können persönlich und direkt und unaufdringlich sein, mehr Unterhaltung zu zweit als Megafon. Dadurch ergeben sich so schöne und tiefe Dialoge, und dadurch wiederum Beziehungen.

Die „Briefe“ sind eine Einladung an dich, an diesem Dialog teilzunehmen. An dem Versuch, über diese Bildschirme einen echten Austausch zu wagen.

Ganz kurz will ich dir hier schreiben, dass ich deine so persönlichen Newsletter liebe, deine wahrhaftigen Worte, dein Nah-Sein, dein Dich-Zeigen! Die schönen Fotos von dir und dass du lebst, was du leben möchtest, mit allen Zweifeln und aller Freude!Alexandra Eideloth

Foto von Max Bodenstedt

Mal ist ein Artikel zu Website- oder Online-Marketing-Themen aus dem Blog drin, oft ist es persönlicher: ein Blick in meinen Alltag als Selbständige. Was ich dabei über Sichtbarkeit und nicht-schreierische Selbstdarstellung lerne. Wie ich aus einem halbwegs konventionellem Online-Business nach und nach ein Sozialunternehmen mache. Meist sind kleine Details und schöne Links dabei, immer etwas Mutmachendes und zum Schluss eine Zeile eines Gedichts.

Immer wieder mal findest du in den Briefen ein besonderes Angebot oder ein Hinweis auf ein neues Produkt von mir. Denn, wie du dir vermutlich schon denken kannst: Diese Briefe sind natürlich auch Werbemittel für mich. Aber eben eines, das mir unglaublich viel Freude macht (und, nach den Reaktionen, die ich erhalte, vielen Leser:innen auch), weil ich mir darin den Luxus erlaube, ich selber zu sein – ehrlich zu sein.

Weiter unten findest du einen Beispiel-Brief.

Du glaubst gar nicht, wie sehr mich deine Briefe (die ich sehr liebe!) immer schmunzeln lassen. Ich lese und lese und freue mich über deine wunderbare Sprache, den bezaubernden Rhythmus, die greifbaren Bilder und all die Gedankenfalter, die sich aus ihnen erheben und in die Welt abzischen.Tanja Gellermann

Für wen schreibst du die Briefe?

Besonders interessant sind meine Briefe für selbständige Einzelunternehmer:innen und Menschen, die das werden wollen. Ich mische praktische Themen mit offenen Erzählungen aus meinen eigenen Versuchen, Sinn und Kunst und Geldverdienen unter einen Hut zu bekommen, so dass auf jeden Fall etwas für dich dabei ist – egal wie „weit“ du mit deiner Selbständigkeit schon bist.

Viele meiner Leser:innen erhalten die Briefe jetzt schon seit über zehn Jahren, und sie bleiben oft dabei, auch wenn sie gerade keine Website-Themen haben. Weil, siehe oben: Diese Briefe schaffen Beziehungen.

Wie oft kommen die Briefe?

Ich schreibe etwa alle zwei Wochen einen Brief, halte mich aber nicht ganz so streng daran – in manchen Phasen kommen sie monatlich, wenn viel passiert, dann auch mal einer in der Woche oder ein paar hintereinander. Aber das ist selten!

Mit was für einem Werkzeug verschickst du die Briefe?

Ich verschicke die Newsletter mit dem US-amerikanischen Anbieter „ConvertKit“, bei dem auch die E-Mail-Adressen und weitere Informationen zum Versand und zur Analyse der Newsletter gespeichert werden. Das bedeutet, dass deine Daten auf Servern in den USA verarbeitet werden (die dem europäischen Datenschutzniveau entsprechen). Genaueres dazu kannst du hier in meinen Datenschutz-Hinweisen lesen.

Statistiken und Erfolgsmessung

Damit ich dir auch wirklich relevante Inhalte schicke, werte ich meine verschickten Newsletter aus. Wenn du den Newsletter bestellst, willigst du also gleichzeitig in diese Auswertung ein, mit der ich messe, wie häufig der Newsletter geöffnet wird und auf welche Links meine Leser:innen klicken.

Double-Opt-In und jederzeit mögliche Abmeldung

Du erhältst bei der Anmeldung eine sogenannte Double-Opt-In-E-Mail, in der du deine Anmeldung bestätigst (damit ich sicher weiß, dass auch wirklich du die Briefe erhalten willst). Den Empfang der Briefe kannst du jederzeit stoppen – einen Abmeldelink dafür findest du ganz unten in jedem Newsletter.

Ich lese gerade Deine Briefe und finde sie (und Dich) einfach genial. Du benutzt einfache, normale Worte, die ins Herz gehen. Du erzählst Geschichten, die mit dem Thema inspirierend verbunden sind. Storytelling-Kunst hoch zwei.Agnieszka Spizewska


Ich nutze für den Versand dieser Mails den Anbieter ConvertKit, der deine Daten auf sicheren Servern in den USA verarbeitet. Weitere Details dazu, sowie Hinweise zu der von der Einwilligung mitumfassten Erfolgsmessung, der Protokollierung der Anmeldung und deinen Widerrufsrechten kannst du hier in meinen Datenschutz-Hinweisen lesen. Abmelden kannst du dich natürlich jederzeit mit einem Klick.


Ein Briefbeispiel:

Vom Nutzen unserer Spielräume.

Wir sind Selbständige und Gründer:innen. Unser Tun ist quasi dadurch definiert, dass wir deutlich mehr Gestaltungsspielräume haben als die meisten Angestellten.

Du kannst entscheiden, mit welchen Kund:innen du arbeiten möchtest. Was für eine Aus- oder Weiterbildung du machst. Wie du deine Räume einrichtest. Was für einen Preis du verlangst. Ob du auf Social Media nur deine Highlights zeigst oder auch das echte Leben. Ob die Baumwolle, die du verwendest, bio-zertifiziert ist, ob die Spielzeuge, die du entwirfst, gender-neutral sind. Wann du Feierabend machst, wann du dir Erholung gönnst, wann du dir Zeit für Familie und Freund:innen nimmst. Wie du dich auf deiner Website zeigst, ob du Brüche zulässt, ob du selber Perfektion benötigst.

Ich kann entscheiden, wie lange ich welches Sonderangebot anbiete. Ich kann entscheiden, wie viele Mails ich dir hintereinander schicke. Ich kann entscheiden, ob ich dir die Möglichkeit gebe, dich aus meinen Launch-Mails auszutragen und die anderen weiterhin zu erhalten. Ich kann entscheiden, wie viel Druck ich dir durch meinen Tonfall mache. Ich kann entscheiden, ob ich meine Newsletter-Abonnent:innen wie Zahlen betrachte oder wie Menschen behandle.

Ich will und werde nicht so tun, als seien das Entscheidungen, für die ich nichts kann. Für die Mails, die ich während einer Kurs-Bewerbungsphase schicke, für den gesamten Ablauf, habe ich mich natürlich bewusst entschieden.

Ich mache das nicht perfekt – weder perfekt im Sinne vom „Online-Marketing-Handbuch“, denn ich könnte bestimmt noch deutlich mehr Verkäufe „rausquetschen“, noch perfekt aus meinem eigenen kritischen Blick heraus, denn ich könnte bestimmt manchen Menschen noch etwas mehr Zeit zum Entscheiden geben, manche Sachverhalte noch differenzierter ausdrücken.

Trotzdem treffe ich meine Entscheidungen so bewusst und liebevoll und sorgfältig wie möglich.

Ich will extrem behutsam mit Druck umgehen. Klar ist das bereits ein Druck, wenn ich eine Deadline setze, weil ein Kurs irgendwann beginnt.

Aber: Ich will nicht über Druck und Angstmachen verkaufen, ich will keine Kund:innen, die sich für meinen Kurs entscheiden, weil sie panisch werden und Sorge haben, etwas zu verpassen. Ich will Kund:innen, die wissen, was sie von mir wollen und ob ich ihnen das geben kann. Ich will über Stärkung verkaufen, darüber, dass ich jemandem Mut mache, das Thema Website anzugehen.

So schreibe ich meine Werbemails, so telefoniere ich mit interessierten Menschen, die noch Fragen zum Kurs haben und rausfinden wollen, ob das etwas für sie ist.

Ich weiß, wann für mich genug ist. Natürlich ist ein Teil in mir neugierig, wüsste gerne, ob man das alles hier auf die Spitze treiben könnte. Aber es wird zu viel auf die Spitze getrieben derzeit, und ich will da nicht mitmachen.

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Unsere Arbeit ist politisch.

Beinah jede Entscheidung, die ich in meiner Selbständigkeit treffe, hat direkt mit anderen Menschen zu tun und ist damit ein Modell dafür, in was für einer Welt ich leben will.

Denn, siehe oben: Wir haben diesen Gestaltungsspielraum. Wir gestalten unsere Arbeit so, wie wir uns die Welt wünschen. Wir als Selbständige schaffen selber Strukturen. Und genau deshalb ist unsere Arbeit politisch.

Zusammengefasst lerne ich zur Zeit immer mehr und immer wieder:

Wir können und müssen uns trauen, unsere Werte zu zeigen und sie zu verteidigen.

Wir dürfen nicht beim Aufklappen unserer Computer, beim Anlegen unserer Gelderwerbsidentität, unsere Haltung ablegen.

Wir können so arbeiten und auch online so agieren, dass wir uns immer noch wirklich in die Augen schauen können, und wir können trotzdem davon leben.

Und: Wir haben Spielräume, die wir dringend nutzen müssen.

Ricarda

  Wenn die Sonne lang genug darüber lief,
beruhigte sich die Welt darin
– Anja Golob


Hier kannst du dich für Briefe dieser Art anmelden:


Ich nutze für den Versand dieser Mails den Anbieter ConvertKit, der deine Daten auf sicheren Servern in den USA verarbeitet. Weitere Details dazu, sowie Hinweise zu der von der Einwilligung mitumfassten Erfolgsmessung, der Protokollierung der Anmeldung und deinen Widerrufsrechten kannst du hier in meinen Datenschutz-Hinweisen lesen. Abmelden kannst du dich natürlich jederzeit mit einem Klick.