5 Sofortverbesserungsmaßnahmen für deine Website

Hast du bereits eine Website, die tut aber noch nicht so recht was sie soll? Oder leidest du unter „Website Shame“? — Das ist die schöne amerikanische Formulierung für diesen unangenehmen Zustand, in dem dir alles an deiner eigenen Website verkehrt erscheint und die Seiten aller anderen in deinem Umfeld nur so strahlen vor Großartigkeit …

Eine Übung dagegen.

Hier habe ich für dich fünf Anregungen gesammelt, mit denen du sofort deine Website-Scham bekämpfen kannst und dafür eine Seite bekommst, die wirklich was für dich tut, und nicht nur blöd rumsitzt und glotzt.

  1. Beantworte diese Frage, am besten schriftlich: Warum existiert deine Website?

    Das ist eine andere Frage als: Warum hast du eine Website? Die Frage, die du hier beantworten sollst, ist: Warum ist anderen Menschen deine Website nicht egal? Was bedeutet sie ihnen? Wie hilft sie ihnen, besser, schöner, leichter, stärker, was-auch-immer zu werden?

    Die Antworten, die du hier sammelst, leiten dich durch alle weiteren Änderungen und Anpassungen an deiner Seite.

  2. Setze auf jede Seite deiner Website eine Aufforderung, etwas zu tun. Dieses Etwas sollte optimalerweise mit dem Ziel deiner Website (siehe Frage 1) zu tun haben. Deine Menschen also ein Stückchen näher zu der neuen Version ihrer selbst schubsen.

    Die Aufforderung kann in der Form eines Links daherkommen, z.B. „Erfahre hier mehr über mich“ als Link zu deiner Über-Mich-Seite, oder eine Verlinkung auf einen Artikel zu einem ähnlichen Thema, den du geschrieben hast. Oder du kannst den Leser auffordern, noch konkreter zu werden und direkt etwas zu tun — z.B. dich anzurufen, weitere Informationen anzufordern oder sich für deinen Newsletter anzumelden.

  3. Detox that Menu. Entschlacke dein Navigationsmenü: Mehr als 4 oder 5 Oberpunkte plus (eventuell) Start und Kontakt solltest du nicht in deiner Navigationsleiste haben! Sonst besteht die Gefahr, dass der Leser deiner Website erschlagen wird von zu vielen Optionen und durch den Entscheidungszwang gelähmt wird.

    Du musst die Arbeit für deinen Leser leisten — also musst auch du deine Website so strukturieren, dass ein neuer Benutzer deiner Seite sich sofort zurechtfindet. (Sofort bedeutet übrigens: innerhalb von drei Sekunden.)

  4. Falls das zu dem Ziel deiner Seite passt — siehe Frage 1 — kannst du deinen Besuchern etwas Wertvolles anbieten. Sprich: Du kannst ihnen ganz deutlich und praktisch zeigen, dass du ihre Sorgen kennst, indem du ihnen erste Antworten zu ihren Fragen übersichtlich zusammenstellst. Das könnte eine Art von Werkzeug-Seite werden mit einer Sammlung von sinnvollen Übungen und Artikeln, oder z.B. die Möglichkeit, zu bestimmten Uhrzeiten kostenlos mit dir chatten zu können.

    Bonusvorteil: Sie nehmen dich gleich wahr als jemanden, der genau weiß, was er tut und welche Probleme seine Leute umtreiben.

  5. Wenn du möchtest, dass deine Leser dich konktaktieren, um einen Termin auszumachen oder ein Paket zu buchen, dann mach deine Kontaktmöglichkeit extrem gut auffindbar. Extrem gut heißt: mein Oppa sollte deine Kontaktseite auf einen Blick finden können. Alles drunter? Ist Arbeit für deine Nutzer.

    Am einfachsten geht das, wenn du deine Kontaktadresse oder einen Link dahin ganz unten im sogenannten „Fußbereich“ deiner Seite aufführst.

Feuer gefangen? Dann hilft dir der Website-Feinschliff bei einer grundlegenden Tiefenüberarbeitung deiner Website — oder du fängst mit dem kostenlosen Website-Verbesserungskurs an!




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