Wofür wir Menschen gemacht sind.

Seit ich vor ein paar Wochen den Schnellstart angekündigt habe, hat sich mein Leben irgendwie intensiviert.

Was an dem Angebot selber liegt, klar: Das ist wirklich die intensivste, anstrengendste und lohnendste Art der Zusammenarbeit, die ich mir mit einem Kunden vorstellen kann.

Ich habe in diesen paar Wochen so viele spannende, offene, warmherzige und tiefe Beratungsgespräche geführt wie selten davor. Über Websites, ja, aber auch über das Leben und das Hinstellen und das Mutig-Sein und all das, was man so nach außen tragen kann. Und über Pferde, tolle Kinderbücher und das Leben in China.

(Und ich habe festgestellt: Was ihr alles KÖNNT. Und wisst. Und gelernt und gemacht und umgesetzt habt. Keiner kommt mit leeren Händen zu mir, und ich bin und bleibe tief und fest beeindruckt.)

Dann ist da aber noch mehr.

Als würden diese Gespräche, und diese Energie, die ich, und vor allem wir, in den Schnellstart-Gesprächen aufbauen, sich von selbst auf andere Lebensbereiche übertragen.

Ganz neue Menschen, die plötzlich überall auftauchen und da sind und mit denen ich auf einmal auch richtig gute Gespräche führe und für deren Geschichten ich mir Zeit nehme.

Der Goldkettchen-Ungar morgens um neun am Badebecken — er war Weltmeister im Ringen '72, hatte Jura studiert und eine Holzfirma geleitet, war Automechaniker und Sportmediziner und all das in einer Person, und er sagte mir: Du musst den Menschen in die Augen schauen.

Oder Mareice, und der schöne und klare Tonfall, den sie für einen Alltag findet, der keiner ist.

Selbst unser grantliger Hausmeister, mit dem ich diese Woche zum allerersten Mal eine Art normales Mini-Gespräch führte.

Eigentlich jeder Mensch mit dem ich mich in letzter Zeit unterhalten habe. Jeder auf seine Art, und die machen mich alle irgendwie glücklich. Weil? Mensch.

Darum geht es wahrscheinlich.

Dazu die Vermutung: das ist kein Zufall. Diese tolle Menschheit ploppt nicht einfach so irgendwoher auf.

Ich habe mich vermutlich verändert — ich spreche mehr, sehe mehr, kann und will mehr und anders und offener. Ich lerne von meinem eigenen Prozess, mit meinen Kunden, mit dem Supermarktkassierer, mit dem Nachbar. Ich frage plötzlich andere um Rat. Ich beziehe mehr Menschen in meine Thematik mit ein.

Ich habe mich getraut, vor einem Dutzend wildfremder Menschen, ein eigenes Gedicht vorzulesen. Ich will diese Gespräche.

Und ich habe dabei das starke Gefühl, dass es genau darum geht. Dass wir Menschen für das miteinander Sprechen gemacht sind.

Also …

… wenn das Mensch-Sein heißt, dann finde ich das gut. Das lohnt sich. Das fühlt sich an wie Leben und Weitermachen und wie ein Grund.

Und, ganz ehrlich? Ich kann's empfehlen.




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