Schneckenzeit

Ich hatte gaaanz langsame Ferien.

Ich gewöhne mich gaaaanz langsam wieder an die Arbeit.

Und weißt du was? Ist beides schön.

Ich habe nachgedacht und geplant, mir eine einzige Liste von Dingen angelegt, die ich tun will (anstatt der bei mir üblichen zwanzighundert Listen), und arbeite die jetzt nacheinander ab.

Schneckenarbeit

Chop wood, carry water. Ein Schritt nach dem nächsten. Kein Glitzer, keine aufgesetzte Aufregung, ich will einfach arbeiten und später an die Luft.

Ich habe ein paar Sachen vor, die mich nach außen bewegen, und ich will viel schreiben, mich also nach innen bewegen. Fühler rein, Fühler raus.

Dieser Ring erinnert mich an diese Einfachheit. Den hat mir letzte Woche meine Mutter geschenkt, nachdem sie ihn jahrelang selber getragen hat.

Schneckenpost

Die Schneckenarbeit brachte mich auf eine Idee: Snail Mail! Schneckenpost, oder auch „echte Briefe“. Also so richtig echt, aus Papier, mit einem bunten Papierfitzel drauf, der dafür sorgt, dass du das Ganze von einem Menschen in Gelb bis an deine Tür geliefert bekommst. Zeitgenössische Magie sozusagen.

Ich habe Lust, mal wieder echte Briefe und Postkarten zu schreiben. Von Hand. Vielleicht mal was zeichnen. Wenn du mir deine Adresse schickst, würde ich dir ab und an etwas Kleines vorbeibringen lassen. Wobei ich nicht versprechen kann, dass du meine Schrift lesen kannst. Aber ich gebe mir Mühe.




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