Hinsetzen und umsetzen

Ich will gar nicht so sehr viel anders machen.

Ich brauche keine riesige, alles voranpeitschende Entscheidung. Ich will vor allem weitermachen. Mehr üben und mehr machen, mehr auf mich selber hören und mehr die Werkzeuge nutzen, die ich für mich und meine Arbeit entwickelt oder entdeckt habe.

Speziell letzteres ist für mich ein Thema, denn ich finde neue Werkzeuge und Programme und Systeme-aufsetzen immer arg spannend. (Goldschmiedsyndrom, vermutlich.) Dabei habe ich eigentlich alles beisammen, was ich an computerlicher Unterstützung beim Denken, Planen und Tun brauche.

Mein aktuelles System

Weil das mit Sicherheit für den einen oder anderen von Interesse ist, hier die einzelnen Bestandteile meines Unterstützungs-Systems:

  • Toggl nutze ich um festzuhalten, wie ich meine Zeit nutze — unheimlich einfach und schön.
  • In Workflowy halte ich alle anfallenden Aufgaben fest und weise ihnen mit einem Hashtag („#mo“) den Wochentag zu, an dem ich sie erledigen will. Ein bisschen wie Papier, aber besser.
  • Die größere Jahresplanung und meinen Budgetplan mache ich in Tabellen in LibreOffice (eine freie, open source Variante von Word).
  • Google Kalender nutze ich für Termine (und eben nicht für To-Dos), Google Contacts für Adressen und Telefonnummern, beides jeweils auf dem Computer und dem Handy.
  • Evernote nutze ich für quasi alles andere: Notizen, Recherchen, Artikelskizzen und als „Relationship Manager“ — hier kommen also alle Notizen, Links und Ideen zu einzelnen Kundenprojekten und Partnern hin. Mein digitales Hirn.
  • Außerdem interessant und für mich noch relativ neu: GnuCash für Buchhaltung und Steuer — ist ein stabiles Programm, nicht sehr schön aber unheimlich praktisch. Es fühlt sich wunderbar vernünftig an, damit zu arbeiten.
  • Und für meine Mails nutze ich Thunderbird, eine hervorragende freie Alternative zu Outlook & Co. Wobei für meinen Umgang mit E-Mail am relevantesten meine eigene Regel bleibt, dass ich nur zwei Mal pro Tag überhaupt Mails abrufe. Was mitten in einem Kundenprojekt nicht immer klappt, aber immer sinnvoll wäre.

Ich fühle mich ausgestattet. Ich brauche weder neue Werkzeuge noch neue Ideen, wie ich meinen Tag / Arbeitsfluss / Kommunikation etc. regeln kann.

Mein guter Vorsatz also, den ich hiermit öffentlich mache: Ich werde im kommenden Jahr nicht mehr an meinem System rütteln, keine neuen glänzenden Programme ausprobieren, nicht zigmal das Rad neu erfinden wollen. Sondern hinsetzen und umsetzen.

(Wenn du dich noch nicht ganz ausgestattet fühlst an einer dieser Fronten: sag Bescheid, ich erläutere gerne einen Teil oder alle Teile meines Systems.)

So wünsche ich dir alle Unterstützung, die du brauchst, um das umzusetzen, was du umsetzen willst. Und dass du erkennst, wenn du diese Unterstützung bereits hast — manche Themen kann man nämlich tatsächlich auch mal abhaken.




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